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Nachhaltigkeit

Holiday Resort i Sandsjö AB widmet seine Aufmerksamkeit der Nachhaltigkeit aus einer ganzheitlichen Perspektive. Als Tourismusunternehmen beinhaltet dies für uns sowohl den Blickwinkel auf die Natur, ja das Ökosystem, in dem wir leben und arbeiten, als auch auf die Menschen selbst, sei es der Mitarbeitende in der Unternehmung, der Gast/Tourist, den wir zum Aufenthalt im Sandsjön willkommen heissen oder Nachbarn, Lieferanten und Partner.

Leben und Arbeiten

In diesen entlegenen Gegenden ist es eine besondere Herausforderung zu leben und zu arbeiten. Dies ist zum Einen klimatisch bedingt, da wir uns geografisch in der subarktischen Region befinden. Zum Anderen leiden vor allem die Nordschwedischen Inlandsgemeinden nach wie vor unter der Abwanderung ihrer Einwohner. Grosse Distanzen, dünne Besiedlung, wenig Arbeit und dies meist auch nicht in unbefristeter Vollzeitanstellung, führen gezwungenermassen zu Einsparungen im Versorgungs- und Dienstleistungssektor und sogar im sozialen Bereich der Gemeinden. Schulen und Krankenhäuser werden zusammengelegt oder in Teilen geschlossen. 1 Vollzeitstelle in der Pflege wird beispielsweise abgeschafft und als Pool mit 5 Teilzeitstellen weiterbetrieben. Der junge Mensch weiss eigentlich schon während seiner Schulbildung, dass er wenig Perspektiven hat, um sich ein eigenständiges Leben und eine intakte Grundlage für eine zukünftige Familie aufzubauen. Viele möchten bleiben, da sie mit ihren Heimatgegenden sehr verwurzelt sind. Dennoch wandern sie ab, da es alleine schon an der Küste, oder aber dann in den Ballungszentren im Süden einfach grössere Chancen gibt Arbeit zu finden. Die Gemeinden im Inland kämpfen seit Jahren um ihr Überleben.

Im Bestreben langfristig neue Stellen schaffen zu können, wird das Unternehmertum extrem gefördert. Die langjährig und gut etablierten KMU und Mid Cap Unternehmungen leisten hierbei auch einen überlebenswichtigen Beitrag. In der Realität besteht jedoch der grösste Teil der Unternehmen aus Kleinstunternehmen oder gar 1-Personenbetrieben. Den Absprung zu schaffen, langfristig zu bestehen und sein Unternehmen so weit zu entwickeln um auch neue Arbeitsplätze etablieren zu können, ist sehr schwer.

Holiday Resort i Sandsjö AB ist (wie jeder Betrieb in der Hotellerie/Gastronomie) zudem geprägt durch Saison bedingte Schwankungen. Als junges Unternehmen, das sich nach wie vor in der Aufbauphase befindet, wird der Fokus daher aktuell auf die Hochsaison gelegt. In dieser Zeit kann das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der hiesigen Arbeitsvermittlung eine Plattform für saisonale Arbeitsplätze bieten, die vorzugsweise mit Einheimischen besetzt werden. In den ruhigeren Monaten gibt es alternativ und vor allem in der Gastronomie Möglichkeiten für Praktikumsplätze. Junge Schweden, die in der Ausbildung zum Koch oder zur Servicefachkraft sind benötigen Plattformen, wo sie unter realen Bedingungen arbeiten und somit Erfahrungen sammeln können.

Holiday Resort i Sandsjö AB verfolgt das Ziel, mit einem sachten und nachhaltigen Entwicklungsplan mittelfristig feste Arbeitsplätze schaffen/entwickeln zu können und vor allem den jungen Menschen eine Perspektive für eine Ausbildung im Tourismus und damit verbunden die Grundlage fürs Bleiben zu bieten.

Generelle Energieeffizienz

Die Ferienanlage Sandsjögården besteht schon seit vielen Jahren. Daher war/ist Vieles an der Infrastruktur längstens „End of Life“ oder mindestens sehr renovationsbedürftig. Seitdem Holiday Resort i Sandsjö AB die Ferienanlage betreibt, hat sie viel Energie in die laufende Erneuerung und Optimierung von unnötigen und/oder stillen Energiefressern investiert. Angefangen bei Leuchtmitteln, die allesamt von gewöhnlichen, meist 60 – 100 Watt Glühbirnen auf LED umgerüstet wurden. In allgemein für die Gäste/Touristen zugänglichen Gebäuden wurden automatische Lichtsensoren eingebaut, Kühlschränke und Heizelemente wurden und werden weiterhin auf moderne, energieeffizientere Modelle umgerüstet, um nur einige Beispiele zu nennen. Das Thema reicht bis in die Gastroküche, wo bereits bei der Menüplanung darauf geachtet wird, das die parallel zuzubereitenden Speisen so aufeinander und auf die Arbeitsgeräte abgestimmt sind, dass möglichst energieffizient gearbeitet werden kann.

Holiay Resort i Sandsjö AB hat sich mit der Ferienanlage Sandsjögården entschieden nicht dem klassischen Unternehmensentwicklungsplan von „weiter-höher-mehr“ zu folgen, sondern die Anlage in ihrem heutigen Charme und der überschaubaren Grösse zu belassen. Dabei wird der Fokus darauf gerichtet, das Bestehende zu pflegen, zu optimieren und dem Anspruch an die ganzheitliche Sicht der Nachhaltigkeit reichend, weiterzuentwickeln. Sandsjögården soll auch noch viele Jahre in die Zukunft als natürlich integrierter und für die Natur verträglicher Bestandteil des Ökosystems am Sandsjönsee erhalten und betrieben werden und seinen Gästen, Touristen und Mitarbeitenden eine einmalige Plattform bieten, wo im Einklang mit der Natur gelebt, gespiesen, gearbeitet wird und von wo aus die unberührten Weiten und die letzte Wildnis Europas entdeckt werden können.

Wasserversorgung und Abwasser

Die Ferienanlage Sandsjögården liegt zwar unmittelbar an der Inlands Nord-Südachse E45, dennoch ist der Weiler um den den Sandjsönsee sehr dünn besiedelt und somit gibt es hier weder eine kommunale Zu- noch Abwasserleitung. Strenge Gewässerschutz- und Strandschutzvorschriften erfordern zudem autarke, aber dennoch möglichst wenig Umwelt belastende Lösungen zum Betrieb der Anlage.

Vor diesem Hintergrund gibt es nach wie vor ausschliesslich im Haupthaus/Restaurant gewöhnliche, wassergespülte Toiletten. Die vollausgestatteten Ferienhäuser bieten eine so genannte Öko-Trockentoilette an. D.h. die Flüssigkeiten werden separat in ein Umwelt konformes Dreikammernsystem abgeleitet. Den Fäkalien wird mit Hilfe der Toiletten Entlüftung Flüssigkeit entzogen und anschliessend werden diese kompostiert. Das Servicegebäude verfügt heute immer noch über klassische „Utedass“ (Plumsklos). Aufgrund der Lage von Sandsjögården ist dies nach wie vor die effektivste und nachhaltig verträglichste Art zusätzliche Toiletten in der Anlage anzubieten. Ein Plumsklo bleibt ein Plumsklo und lässt sich nicht schönreden. Dennoch legt das Unternehmen grossen Wert darauf gerade bei dieser Servicemöglichkeit den höchsten Sauberkeitsanforderungen zu entsprechen. Die Toiletten werden mehrmals täglich kontrolliert, gereinigt und ständig zwangsentlüftet. Zudem wurde Sandsjögården schon des öfteren zugetragen, dass es die saubersten Plumsklos mit der schönsten Aussicht direkt auf den Sandsjönsee hat.

Die gesamte Ferienanlage wird aus einem eigenen Grundwasserbrunnen gespeist. Dieser wird regelmässig kontrolliert um zu gewährleisten, dass aus jedem Wasserhahn sauberes, keimfreies Trinkwasser fliesst. Natürlich liefert ein solcher Brunnen nicht unendlich Wasser. Daher besteht die Herausforderungen, vor allem während der stark frequentierten Hochsaison im Sommer, wo zudem Trockenperioden die Wassermenge beeinflussen können, mit dem kostbaren Gut „Wasser“ sinnvoll umzugehen. Holiday Resort i Sandsjö AB hat sich z.B. entschieden in den Serviceanlagen auf Münzautomaten fürs Wasser zu verzichten. Dafür wurden Automatik-Stopp Wasserhähne eingebaut, die die Wassermenge z.B. beim duschen regulieren und nach einem definierten Zeitintervall automatisch unterbrechen. Eine einfache und effektive Massnahme um eine unnötige Wasserverschwendung zu minimieren.

Das gesamte Abwasser der Ferienanlage wird in zwei Dreikammersysteme abgeleitet. Diese werden 2 – 3 mal jährlich abgepumpt, so auch die Fäkalientanks der Plumsklos im Aussenservicebereich und der Campingtoilettenentleerung.

Getrennte Abfallentsorgung

Holiday Resort i Sandsjö AB ist sehr dankbar für die Mithilfe der Gäste beim Thema Abfalltrennung. Bei der Abfallentsorgungsstelle gibt es neben den 2 Mülleimern für den gewöhnlichen Haushaltsmüll auch verschiedene Boxen, in denen Glas, PET, Dosen, Büchsen und Karton separiert werden können. Kompostierbare Küchenabfälle können gerne in einem separaten Gefäss via Haupthaus abgegeben werden. Das Unternehmen sammelt und separiert die Abfälle und fährt sie, wenn das Transportgefährt voll ist selber zu den entsprechenden Entsorgungsstellen in der Gemeinde.

In Schweden sind PET-Flaschen und Getränkedosen mit einem Pfand versehen. Daher ist es wichtig, dass weder PET-Flaschen noch Dosen vor dem entsorgen gequetscht werden. Sandsjögården empfiehlt den Gästen/Touristen alternativ zum entsorgen auf Platz ihre PET-Flaschen/Dosen beim nächsten Einkauf in ICA oder Coop direkt am dafür vorgesehenen Entsorgungsautomat zurückzugeben. Das Pfand kommt in Form einer Quittung raus, die dann beim bezahlen an der Kasse wieder eingelöst werden kann.

Minimierung Lebensmittelverschwendung

In der Gastronomie hat das Unternehmen den Anspruch die Lebensmittel so zu planen, das Lebensmittelverschwendung und Abfall auf ein Minimum reduziert wird. Vor diesem Hintergrund wird entlang der verderblichen Beilagen (Salat/Gemüse/Gemüse) mit einer schmalen Auswahl gearbeitet, die sich jedoch vielseitig kombinieren lässt. Der Fokus liegt in erster Linie auf Waren, die in diesen Breitengraden natürlich vorkommen resp. von hiesigen Gemüsebauern angebaut werden. Die Nordschwedische Esskultur wird zudem nach wie vor von den Begriffen „spara och bevara“ geprägt, also dem natürlichen haltbar machen und aufbewahren von Lebensmitteln, damit die Menschen auch während der langen und meist harten Winter ausgewogene und Nährstoff reiche Lebensmittel zur Verfügung haben. Dies geschieht z.B. durch einlegen, einmachen, beizen, trocknen, räuchern oder einkochen. Diese Methoden werden auch in der Gastronomie von Holiday Resort i Sandsjö AB angewendet, jedoch ohne Beigabe von künstlichen Konservierungsmittel, Geschmacks- und Farbverstärker! Fleisch und Fisch wird grösstenteils von lokalen Lieferanten bezogen. Gerade in diesen weitläufigen Gegenden erachten wir es als sinnvoll, da unnötige Transportkilometer in der Produktionskette vermieden werden können und durch die direkten Wege auch eine Gewährleistung der notwendigen Kühlkette sichergestellt ist. Zudem wissen wir woher Fisch und Fleisch kommt, wie geschlachtet, abgehangen, weiterverarbeitet und verpackt wird. Wir pflegen einen guten, persönlichen Kontakt und Wissensaustausch mit den lokalen Lieferanten und stehen somit zu 100% hinter deren Produkte und Rohwaren.

Jedermannsrecht

In Schweden gilt noch immer das einzigartige Jedermannsrecht (Allemannsrecht in Schwedisch), das es jedem Menschen erlaubt, sich in der Natur aufzuhalten, sich an dieser zu erfreuen und seine Früchte zu geniessen. Das bedeutet allerdings nicht, dass man tun und lassen kann, was man will. Das Jedermannsrecht beinhaltet nicht nur Rechte sondern auch Pflichten! Es ist stets auf andere Menschen, Tiere und Pflanzen Rücksicht zu nehmen. Beispielsweise muss darauf geachtet werden, den häuslichen Frieden eines Grundbesitzers zu respektieren, auch wenn keine Zäune und Verbotschilder aufgestellt sind. Dies gilt auch bei uns am Sandsjön!

Trotz Jedermannsrecht ist es in unserer Region eine Pflicht, ein Angel- und/oder Jagdpatent zu erwerben.

Die unendlichen Weiten der Nordischen Wildnis sind reich bedeckt mit natürlich wachsenden Beeren und Pilzen. Das sammeln von Beeren und Pilzen ist jedem Menschen gestattet, dies jedoch verbunden mit der Pflicht, Schaden an den Pflanzen sowie eine Störung der Natur, insbesondere wenn sich dies nachteilig auf den Grundeigentümer auswirkt, unter allen Umständen zu vermeiden. Es gilt auch zu beachten frisch aufgeforstete Waldgebiete nicht zu betreten zum Schutze der jungen Pflanzen. Am besten bewegt man sich immer entlang der äusseren Baumkante um das Gebiet herum.

Es gibt spezielle Bestimmungen zum Schutz von Nationalparks, Naturreservaten oder Historischen Stätten. Vielerorts ist beispielsweise das Zelten resp. das wild Campen verboten.

Es ist gestattet ein Feuer zu machen, wenn die Bedingungen dies in einem sicheren Rahmen zulassen. Es gilt jedoch zu berücksichtigen, dass man in jedem Fall zur Verantwortung gezogen wird, sollte etwas schief laufen und man z.B. einen Waldbrand entfacht.

Es gilt zudem zu berücksichtigen, dass die Kommunalverwaltung und die kommunale Brandschutzzentrale Feuerverbote aussprechen können, bei Trockenperioden oder anderen Zeiten mit einem erhöhten Brandrisiko.